Türkischer Milchpudding mit Mastix
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Türkischer Milchpudding mit Mastix
Sakızlı Muhallebi

Türkischer Milchpudding mit Mastix

Sakızlı Muhallebi

Dieser cremige türkische Milchpudding mit Mastix hat einen einzigartigen, leicht harzigen Geschmack und eine seidig-glatte Textur. Der elegante, weiße Dessert wird traditionell kalt serviert und mit gehackten Pistazien garniert. Ein raffiniertes Dessert, das Gäste mit seinem exotischen Aroma und der perfekten Cremigkeit begeistert.

Rezeptdetails

Vorbereitung 15 Min
Kochen 25 Min
Portionen 6
Schwierigkeit Mittel
Aufrufe 7,905

Nährwerte pro Portion

285 kcal
9g Eiweiß
8g Fett
44g Kohlenh.
1g Ballastst.
Sakızlı Muhallebi ist ein klassischer türkischer Milchpudding, der bereits im Osmanischen Reich in den Palastküchen zubereitet wurde. Das besondere Aroma kommt vom Mastix, einem kostbaren Harz der griechischen Insel Chios, das dem Dessert seinen charakteristischen, leicht harzigen Geschmack verleiht. Dieser edle Pudding besticht durch seine samtweiche, cremige Konsistenz und den subtilen, aber unverwechselbaren Mastix-Geschmack. Die Milch wird langsam mit Reisstärke eingedickt, bis eine perfekt glatte Textur entsteht. Der fertige Pudding hat eine leuchtend weiße Farbe und einen Duft, der an Pinien und mediterrane Kräuter erinnert. Traditionell wird Sakızlı Muhallebi in kleinen Glasschälchen serviert und mit gehackten Pistazien oder Zimt bestäubt. Das Dessert schmeckt am besten gut gekühlt und eignet sich perfekt für besondere Anlässe oder als eleganten Abschluss eines türkischen Menüs. Die Kombination aus der cremigen Textur und dem exotischen Mastix-Aroma macht jeden Löffel zu einem besonderen Genusserlebnis. Beim ersten Probieren überrascht der leicht harzige, fast balsamische Geschmack des Mastix, der sich harmonisch mit der süßen, cremigen Milchbasis verbindet. Das Dessert hinterlässt einen erfrischenden Nachgeschmack und ist trotz seiner Reichhaltigkeit nicht schwer im Magen.
Türkischer Milchpudding mit Mastix

Zutaten

Zubereitung

  1. Mastix vorbereiten

    Den Mastix in einem Mörser mit 1 TL Zucker fein zerreiben, bis ein feines Pulver entsteht. Dies dauert etwa 3-4 Minuten intensives Mörsern. Das Mastix sollte komplett pulverisiert sein und nicht mehr körnig zwischen den Fingern sein. Nicht zu wenig mörsern, sonst löst sich der Mastix nicht richtig auf.

  2. Reisstärke anrühren

    Die Reisstärke mit 200ml kalter Milch in einer Schüssel glatt verrühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind. 2-3 Minuten kräftig rühren, bis die Mischung völlig homogen und weiß ist. Die Stärke muss vollständig aufgelöst sein, sonst entstehen später Klumpen im Pudding.

  3. Milch erhitzen

    Die restliche Milch in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und 4-5 Minuten rühren, bis sie dampft aber nicht kocht. Zucker, Vanillezucker und das gemahlene Mastix hinzufügen und weitere 2-3 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Die Milch darf nicht überkochen oder anbrennen.

  4. Stärke einarbeiten

    Die Reisstärke-Mischung unter ständigem Rühren langsam in die heiße Milch gießen. Bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten kontinuierlich rühren, bis der Pudding eindickt und die Konsistenz von dicker Sahne erreicht. Er sollte den Löffel leicht überziehen. Nicht aufhören zu rühren, sonst brennt der Pudding an.

  5. Pudding fertig kochen

    Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und weitere 3-4 Minuten unter ständigem Rühren kochen, bis der Pudding cremig und glatt ist. Er sollte langsam blubbern und eine sämige Konsistenz haben. Den Mastix-Duft sollte man deutlich riechen können. Bei zu hoher Hitze gerinnt der Pudding.

  6. In Formen füllen

    Den heißen Pudding sofort durch ein feines Sieb in 6 Dessertschälchen gießen, um eventuelle Klümpchen zu entfernen. Jedes Schälchen sollte zu etwa 3/4 gefüllt sein. Die Oberfläche glatt streichen und 2-3 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Nicht zu lange warten, sonst bildet sich eine Haut.

  7. Kühlen und garnieren

    Die Puddings mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abdecken und mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank kühlen. Vor dem Servieren mit gehackten Pistazien und einer Prise Zimt garnieren. Der Pudding sollte fest, aber cremig sein. Nicht länger als 2 Tage aufbewahren.

Tipps

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Kochtipps

Rühren Sie den Pudding die ganze Zeit mit einem Schneebesen, damit er nicht anbrennt oder klumpt. Ein schwerer Topf mit dickem Boden verhindert das Anbrennen und sorgt für gleichmäßige Hitzeverteilung.

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Alternativen

Falls Sie kein Mastix finden, können Sie es durch Rosenwasser (2 TL) oder gemahlene Pistazien (2 EL) ersetzen, aber der charakteristische Geschmack geht verloren.

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Servieren & Aufbewahren

Servieren Sie den Pudding gut gekühlt in kleinen Glasschälchen mit türkischem Tee oder Mokka. Im Kühlschrank hält er sich 2-3 Tage abgedeckt, verliert aber an Frische.

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