Türkische Pişi - Frittierte Teigbällchen
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Türkische Pişi - Frittierte Teigbällchen
Pişi

Türkische Pişi - Frittierte Teigbällchen

Pişi

Pişi sind goldbraune, luftig-weiche Teigbällchen mit einer knusprigen Außenschicht und fluffigem Inneren. Diese traditionellen türkischen Leckerbissen werden heiß serviert und schmecken herrlich nach Hefe und warmem Öl. Sie sind perfekt zum Frühstück mit Honig oder Käse oder als warmer Snack für zwischendurch.

Rezeptdetails

Vorbereitung 20 Min
Kochen 2 Std
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Aufrufe 14,229

Nährwerte pro Portion

485 kcal
8g Eiweiß
22g Fett
64g Kohlenh.
2g Ballastst.
Pişi gehört zu den beliebtesten türkischen Straßengerichten und wird seit Jahrhunderten in Anatolien zubereitet. Diese kleinen frittierten Teigbällchen sind ein wahrer Genuss und erinnern an warme Sommertage auf türkischen Märkten. Der Teig für Pişi ist wunderbar weich und elastisch, ähnlich wie Brotteig, aber mit einer besonderen Leichtigkeit durch die Hefe. Beim Frittieren blähen sich die kleinen Bällchen auf und entwickeln eine goldbraune, knusprige Kruste, während das Innere herrlich fluffig bleibt. Der Duft von warmem Hefeteig und heißem Öl ist unwiderstehlich. Traditionell wird Pişi morgens frisch zubereitet und warm serviert. Die Textur ist außen knusprig und innen weich wie Watte. Der Geschmack ist mild und leicht salzig, was perfekt zu süßen oder herzhaften Beilagen passt. In der Türkei genießt man Pişi gerne mit Honig, Käse, Oliven oder als Beilage zu Suppen.
Türkische Pişi - Frittierte Teigbällchen

Zutaten

Zubereitung

  1. Hefe aktivieren

    Trockenhefe und Zucker in 100ml warmem Wasser (37°C) auflösen. 5-7 Minuten stehen lassen bis die Mischung schaumig wird und nach Hefe duftet. Nicht zu heißes Wasser verwenden, sonst stirbt die Hefe ab.

  2. Teig kneten

    Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Hefemischung, restliches warmes Wasser und Olivenöl dazugeben. 8-10 Minuten kräftig kneten bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Der Teig soll nicht kleben aber auch nicht zu trocken sein.

  3. Teig gehen lassen

    Teig in einer geölten Schüssel abdecken und an einem warmen Ort 60-90 Minuten gehen lassen. Der Teig soll sich verdoppeln und beim Drücken federnd zurückspringen. Nicht zu kalt stellen, sonst geht er nicht richtig auf.

  4. Öl erhitzen

    Sonnenblumenöl in einem tiefen Topf auf mittlere bis hohe Hitze erhitzen (170-180°C). Ein Teststück hineinwerfen - es soll sofort blubbern und aufsteigen. Öl nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennt der Teig außen bevor er innen gar ist.

  5. Teigbällchen formen

    Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in walnussgroße Stücke teilen. Mit den Händen zu runden Bällchen formen und leicht platt drücken. Nicht zu fest drücken, damit sie luftig bleiben.

  6. Pişi frittieren

    Teigbällchen vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen, 4-6 Stück gleichzeitig. Bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten pro Seite frittieren bis sie goldbraun und aufgebläht sind. Nicht zu viele auf einmal frittieren, sonst kühlt das Öl ab.

  7. Abtropfen und servieren

    Fertige Pişi mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort heiß servieren solange sie noch knusprig sind. Nicht zu lange stehen lassen, sonst werden sie weich.

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