Türkische Pişi - Fluffige frittierte Teigtaschen
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Türkische Pişi - Fluffige frittierte Teigtaschen
Pişi

Türkische Pişi - Fluffige frittierte Teigtaschen

Pişi

Diese goldbraunen, luftigen Hefeteigtaschen schmecken herrlich weich und leicht süßlich mit einer knusprigen Außenschicht. Frisch aus der Pfanne sind sie besonders fluffig und dampfen verlockend. Ein beliebtes türkisches Frühstück oder Snack, der die ganze Familie begeistert.

Rezeptdetails

Vorbereitung 25 Min
Kochen 2 Std
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Aufrufe 14,466

Nährwerte pro Portion

485 kcal
8g Eiweiß
20g Fett
68g Kohlenh.
2g Ballastst.
Pişi gehört zu den beliebtesten türkischen Frühstücksklassikern und wird traditionell an Wochenenden oder besonderen Anlässen zubereitet. Diese kleinen Hefeteigtaschen werden in heißem Öl goldbraun frittiert und entwickeln dabei eine unwiderstehlich knusprige Kruste bei gleichzeitig weichem, luftigem Inneren. Der Geschmack ist dezent süß und hefig, mit einer angenehm salzigen Note. Die Textur erinnert an warme Donuts, aber mit einer typisch türkischen Würze. Beim Hineinbeißen gibt die knusprige Schale nach und offenbart das dampfende, fluffige Innere. Der Duft von frisch gebackenem Hefeteig und warmem Öl macht diese Leckerei unwiderstehlich. Pişi wird traditionell warm serviert und oft mit türkischem Tee, Honig oder Marmelade genossen. Sie sind perfekt für gemütliche Familienfrühstücke oder als warmer Snack an kalten Tagen. Die goldbraunen Teigtaschen verschwinden meist schneller vom Teller, als man sie zubereiten kann.
Türkische Pişi - Fluffige frittierte Teigtaschen

Zutaten

Zubereitung

  1. Hefe aktivieren

    Warmes Wasser (37°C) in eine große Schüssel geben und Zucker einrühren. Trockenhefe darüber streuen und 5-8 Minuten stehen lassen, bis die Mischung schäumt und sprudelt. Die Hefe darf nicht zu heiß werden, sonst stirbt sie ab.

  2. Teig kneten

    Mehl und Salz zur Hefemischung geben, dann Olivenöl hinzufügen. Mit den Händen 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten, bis er nicht mehr klebt. Der Teig sollte weich und geschmeidig sein. Zu viel Mehl macht ihn trocken.

  3. Teig gehen lassen

    Den Teig in eine geölte Schüssel legen, mit feuchtem Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort 60-90 Minuten ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Der Teig sollte luftig und deutlich größer werden. Zugluft vermeiden, da sie das Aufgehen verhindert.

  4. Teig portionieren

    Den aufgegangenen Teig auf bemehlte Arbeitsfläche geben und in 12-15 gleichmäßige Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen und mit Küchentuch 15-20 Minuten ruhen lassen. Die Kugeln sollten entspannt und weich sein. Nicht zu fest kneten.

  5. Pişi formen

    Jede Teigkugel mit den Handflächen vorsichtig zu einem 10cm großen, flachen Kreis drücken. Die Ränder etwas dicker lassen als die Mitte. 2-3mm Dicke ist ideal. Nicht mit Nudelholz ausrollen, da dies die Luftbläschen zerstört.

  6. Öl erhitzen

    Sonnenblumenöl in einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze auf 170°C erhitzen, etwa 8-10 Minuten. Ein kleines Teigstück sollte sofort aufsprudeln und schwimmen. Zu heißes Öl verbrennt die Außenseite, bevor das Innere gar ist.

  7. Pişi frittieren

    2-3 Teiglinge gleichzeitig ins heiße Öl gleiten lassen. Bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten pro Seite goldbraun frittieren, bis sie aufgebläht und knusprig sind. Mit Schaumlöffel herausheben. Nicht zu viele auf einmal frittieren, da die Temperatur sinkt.

Tipps

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Kochtipps

Den Teig zwischen den Handflächen leicht andrücken, nicht ausrollen - so bleiben die Luftbläschen erhalten und die Pişi werden besonders fluffig beim Frittieren.

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Servieren & Aufbewahren

SERVIEREN & AUFBEWAHRUNG: Pişi am besten sofort warm mit türkischem Tee, Honig oder Käse servieren. Reste halten sich 2 Tage abgedeckt und können im Toaster wieder aufgewärmt werden.

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