Hanım Göbeği - Türkische Süßspeise in Zuckersirup

Hanım Göbeği - Türkische Süßspeise in Zuckersirup

Hanım Göbeği - Türkische Süßspeise in Zuckersirup

Hanım Göbeği

Diese zarten, sirupgetränkten Dessertbällchen schmecken süß und aromatisch mit einem Hauch von Zitrone. Die goldbraun gebratenen Teigkugeln sind außen leicht knusprig und innen weich, vollgesogen mit duftendem Zuckersirup. Ein klassisches türkisches Dessert, das jeden Gaumen verzaubert.

Vorbereitung 20 Min
Kochen 40 Min
Portionen 6
Schwierigkeit Mittel
Hanım Göbeği, übersetzt 'Damennabel', ist ein traditionelles türkisches Dessert aus der osmanischen Palastküche. Der poetische Name spielt auf die runde, zarte Form dieser köstlichen Süßspeise an, die einst für die Damen des Sultanspalastes zubereitet wurde. Diese delikaten Teigbällchen werden aus einem einfachen Brandteig geformt und goldbraun frittiert, bevor sie in aromatischen Zuckersirup getaucht werden. Der Kontrast zwischen der leicht knusprigen Außenseite und dem weichen, sirupgetränkten Inneren macht jeden Bissen zu einem Genuss. Der Zitronenduft im Sirup verleiht dem Dessert eine erfrischende Note. Traditionell wird Hanım Göbeği zu besonderen Anlässen serviert, besonders gerne nach einem reichhaltigen Abendessen. Die kleinen Kugeln sehen auf einem Servierteller besonders elegant aus und eignen sich perfekt als krönender Abschluss eines türkischen Festmahls. Der intensive süße Geschmack macht sie zu einem wahren Höhepunkt für alle Naschkatzen.

Zutaten

Zubereitung

  1. Sirup zubereiten

    Zucker, 300ml Wasser und Zitronensaft in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup leicht dickflüssig wird und am Löffel haften bleibt. Den Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen. Nicht zu lange kochen, sonst wird er zu dick.

  2. Brandteig herstellen

    250ml Wasser, Butter und eine Prise Salz in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Wenn die Butter vollständig geschmolzen ist und die Mischung sprudelnd kocht, vom Herd nehmen. Niemals das Mehl in kochende Flüssigkeit geben.

  3. Mehl einarbeiten

    Das Mehl auf einmal in die heiße Flüssigkeit geben und mit einem Holzlöffel kräftig verrühren. Den Topf zurück auf niedrige Hitze stellen und 2-3 Minuten rühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst und eine glatte Masse entsteht. Den Teig nicht anbrennen lassen.

  4. Eier hinzufügen

    Den Teig vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Die Eier einzeln unterrühren, jedes Ei 1-2 Minuten gut einarbeiten, bis ein glatter, glänzender Teig entsteht. Der Teig sollte von einem Löffel langsam tropfen. Eier nie in zu heißen Teig geben, sonst gerinnen sie.

  5. Öl erhitzen

    Das Sonnenblumenöl in einem tiefen Topf auf mittlere Hitze (170°C) erhitzen. Das dauert etwa 8-10 Minuten. Mit einem Holzstäbchen testen: wenn kleine Bläschen aufsteigen, ist das Öl bereit. Das Öl nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennt der Teig außen.

  6. Teigbällchen formen

    Mit einem Teelöffel walnussgroße Teigportionen abstechen und vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen. Jeweils 6-8 Stück gleichzeitig frittieren. Bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten goldbraun backen, dabei häufig wenden. Die Bällchen sollten gleichmäßig braun werden, nicht zu dunkel.

  7. In Sirup tauchen

    Die heißen Teigbällchen mit einem Schaumlöffel aus dem Öl nehmen und sofort für 10-15 Sekunden in den kalten Sirup tauchen. Dann auf einem Gitter abtropfen lassen. Der Sirup sollte kalt sein, damit er gut in die warmen Bällchen einzieht. Nicht zu lange im Sirup lassen, sonst zerfallen sie.

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