Kandil Simidi - Türkisches süßes Sesamgebäck

Kandil Simidi - Türkisches süßes Sesamgebäck

Kandil Simidi - Türkisches süßes Sesamgebäck

Kandil Simidi

Kandil Simidi ist ein süßes, weiches Hefegebäck mit einer goldenen, glänzenden Kruste und reichlich Sesam. Die ringförmigen Brötchen sind außen knusprig und innen luftig-weich mit einem dezent süßen Geschmack. Perfekt für besondere Anlässe oder als festliches Gebäck zu türkischem Tee.

Vorbereitung 30 Min
Kochen 20 Min
Portionen 6
Schwierigkeit Mittel
Kandil Simidi gehört zu den traditionellen türkischen Festtagsgebäcken, die ursprünglich zu religiösen Feiertagen wie Kandil-Nächten gebacken wurden. Diese besonderen Sesamringe symbolisieren Freude und Gemeinschaft und werden bis heute gerne in türkischen Haushalten zubereitet. Der Geschmack von Kandil Simidi ist mild süß und nussig durch den gerösteten Sesam, während die Textur perfekt ausbalanciert ist - knusprig außen und weich innen. Das Eigelb verleiht der Oberfläche einen wunderschönen goldenen Glanz, der sofort ins Auge fällt. Der Duft von frisch gebackenem Hefeteig und geröstetem Sesam erfüllt die ganze Küche. Diese Sesamringe schmecken am besten frisch und warm, direkt aus dem Ofen. Sie eignen sich hervorragend als Frühstücksgebäck mit türkischem Tee oder Kaffee, aber auch als süße Beilage zu herzhaften Gerichten. Die weiche Krume nimmt Butter oder Marmelade wunderbar auf. Beim Essen erwartet Sie zunächst der knackige Biss durch die Sesamkruste, gefolgt von der zarten, luftigen Krume im Inneren. Der leicht süße Geschmack macht sie zu einem vielseitigen Gebäck, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert.

Zutaten

Zubereitung

  1. Hefeteig vorbereiten

    Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die warme Milch (37°C) mit geschmolzener Butter und dem ganzen Ei verrühren. Die Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Der Teig sollte leicht klebrig sein, aber nicht an den Händen haften. Nicht zu viel Mehl hinzufügen, sonst wird das Gebäck trocken.

  2. Teig gehen lassen

    Den Teig mit Olivenöl einreiben und in eine geölte Schüssel geben. Mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 60-75 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln und beim Fingertest eine kleine Delle zurücklassen. Nicht zu lange gehen lassen, sonst wird der Teig zu locker und schwer formbar.

  3. Ringe formen

    Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10-12 gleiche Stücke teilen. Jedes Stück zu einer 20cm langen Rolle formen und zu einem Ring schließen, die Enden gut zusammendrücken. Die Ringe sollten etwa 8cm Durchmesser haben und gleichmäßig dick sein. Nicht zu fest zusammendrücken, damit die Verbindung nicht aufgeht.

  4. Zweites Gehen

    Die geformten Ringe auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen, mit genügend Abstand voneinander. Mit einem Tuch abdecken und weitere 30-40 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Die Ringe sollten sichtbar aufgegangen und beim vorsichtigen Antippen federnd sein. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nicht zu lange gehen lassen, sonst verlieren sie ihre Form.

  5. Glasur auftragen

    Die zwei Eigelb mit 1 Esslöffel Milch verrühren. Die aufgegangenen Ringe vorsichtig mit der Eigelbmischung bepinseln, dabei nicht zu stark drücken. Jeden Ring großzügig mit Sesamsamen bestreuen und leicht andrücken. Die Glasur sollte gleichmäßig aufgetragen werden für eine schöne goldene Farbe. Nicht zu viel Sesam verwenden, sonst fällt er beim Backen ab.

  6. Backen

    Die Bleche nacheinander in den vorgeheizten Ofen schieben und 18-22 Minuten backen. Die Simidi sind fertig, wenn sie goldbraun sind und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Bei zu hoher Temperatur werden sie außen zu dunkel, bevor sie innen gar sind. Sofort aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

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