Türkische Karışık Pide - Gemischte Pide mit Hackfleisch und Käse

Türkische Karışık Pide - Gemischte Pide mit Hackfleisch und Käse

Türkische Karışık Pide - Gemischte Pide mit Hackfleisch und Käse

Karışık Pide

Diese herzhafte türkische Pide schmeckt würzig-cremig durch die Kombination aus saftigem Hackfleisch, geschmolzenem Käse und aromatischen Gewürzen. Die goldbraune, bootförmige Teigschale ist außen knusprig und innen weich. Ein perfektes Gericht für gemütliche Abende oder wenn Gäste erwartet werden.

Vorbereitung 30 Min
Kochen 1 Std 30 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Karışık Pide, was 'gemischte Pide' bedeutet, ist eine der beliebtesten Varianten der traditionellen türkischen Pide. Ursprünglich aus der Schwarzmeer-Region stammend, hat sich diese köstliche Kombination aus Hackfleisch, Käse und Eiern im ganzen Land etabliert. Der Name 'karışık' bezieht sich auf die Mischung verschiedener Zutaten auf einer Pide. Der erste Biss offenbart die perfekte Harmonie zwischen dem würzigen, mit Zwiebeln und Paprika verfeinerten Hackfleisch und dem cremig geschmolzenen Käse. Die charakteristische bootförmige Form sorgt dafür, dass alle Aromen eingeschlossen bleiben, während der Teigrand knusprig goldbraun wird. Das rohe Ei, das kurz vor Ende der Backzeit hinzugefügt wird, verleiht der Pide eine besonders cremige Konsistenz. Der Duft von gerösteten Zwiebeln, Hackfleisch und geschmolzenem Käse macht diese Pide unwiderstehlich. Sie eignet sich hervorragend als Hauptgericht für das Mittag- oder Abendessen und wird traditionell heiß serviert, direkt aus dem Ofen. Die Kombination aus herzhaften und cremigen Elementen macht jede Pide zu einem kleinen Fest für die Sinne.
Türkische Karışık Pide - Gemischte Pide mit Hackfleisch und Käse

Zutaten

Zubereitung

  1. Teig zubereiten

    Mehl, Salz, Hefe und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Das warme Wasser und Olivenöl hinzufügen. 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben und eine glatte Oberfläche haben. Nicht zu viel Mehl hinzufügen, da der Teig sonst zu trocken wird.

  2. Teig gehen lassen

    Den Teig in eine geölte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken. An einem warmen Ort 45-60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Der Teig sollte luftig und deutlich größer sein. Nicht in zu kalter Umgebung stehen lassen, da der Teig sonst nicht richtig aufgeht.

  3. Füllung vorbereiten

    Zwiebel fein würfeln und Paprika in kleine Stücke schneiden. Hackfleisch bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten anbraten, bis es krümelig wird. Zwiebel und Paprika dazugeben und weitere 4-5 Minuten braten, bis das Gemüse weich ist. Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer einrühren. Die Mischung sollte würzig duften und nicht zu trocken sein. Nicht zu lange braten, damit das Fleisch saftig bleibt.

  4. Pide formen

    Den Teig in 4 gleiche Teile teilen. Jedes Stück auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ovalen Fladen von etwa 20cm Länge ausrollen. Die Ränder etwas dicker lassen als die Mitte. Den Teig sollte etwa 5mm dick sein und gleichmäßig geformt. Nicht zu dünn ausrollen, da die Pide sonst reißt.

  5. Pide belegen

    Die Hackfleischmischung gleichmäßig auf den Teigfladen verteilen, dabei einen 2cm breiten Rand freilassen. Den geriebenen Käse über das Hackfleisch streuen. Die Ränder des Teigs nach oben falten und zu einer bootförmigen Form drücken, so dass die Füllung umschlossen ist. Die Enden gut verschließen, damit die Füllung nicht herausläuft.

  6. Pide vorbacken

    Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die geformten Pides auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 12-15 Minuten backen, bis die Ränder golden werden. Die Pide sollten fest, aber noch nicht ganz durchgebacken sein. Nicht zu lange backen, da sie sonst trocken werden.

  7. Eier hinzufügen

    Die Pides aus dem Ofen nehmen. Vorsichtig in jede Pide ein rohes Ei in die Mitte der Füllung schlagen. Mit kleinen Butterstücken garnieren. Weitere 8-10 Minuten bei 200°C backen, bis das Eiweiß gestockt ist, aber das Eigelb noch leicht flüssig bleibt. Das Ei sollte nicht hart werden, da es sonst die cremige Konsistenz verliert.

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