Alinazik Kebab - Türkischer Lammspieß mit Auberginenpüree

Alinazik Kebab - Türkischer Lammspieß mit Auberginenpüree

Alinazik Kebab - Türkischer Lammspieß mit Auberginenpüree

Alınazik Kebabı

Zarter Lammspieß auf cremigem, rauchigem Auberginenpüree mit Joghurt - eine Geschmacksexplosion aus süßlichen, gerösteten Auberginen und würzigem Fleisch. Das Gericht sieht elegant aus mit dem weißen Püree als Basis und den goldbraunen Fleischstücken darauf. Ein authentisches türkisches Hauptgericht, das Gäste beeindruckt und jeden Aufwand wert ist.

Vorbereitung 30 Min
Kochen 45 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Alınazik Kebab stammt aus Gaziantep im Südosten der Türkei und gilt als eine der raffiniertesten Kebab-Variationen der türkischen Küche. Der Name bedeutet wörtlich "Mädchenfang" - angeblich, weil das Gericht so verlockend ist, dass es jeden verzaubert. Das Geheimnis liegt in der perfekten Harmonie zwischen dem rauchigen, cremigen Auberginenpüree und dem würzig marinierten Lammfleisch. Die Auberginen werden über offener Flamme geröstet, bis die Haut verkohlt und das Fleisch butterweich wird. Vermischt mit türkischem Joghurt entsteht eine samtige Basis mit intensivem Raucharoma. Das marinierte Lammfleisch wird auf Spießen gegrillt, bis es außen knusprig und innen saftig ist. Die Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Paprika und Sumach verleiht dem Fleisch eine komplexe Würze mit leicht säuerlicher Note. Serviert wird Alinazik traditionell als Hauptgang zu besonderen Anlässen. Das warme Püree bildet ein cremiges Bett für das heiße Fleisch, wodurch sich die Aromen wunderbar vermischen. Ein Gericht, das sowohl optisch als auch geschmacklich beeindruckt.
Alinazik Kebab - Türkischer Lammspieß mit Auberginenpüree

Zutaten

Zubereitung

  1. Fleisch marinieren

    Das Lammfleisch in 3cm große Würfel schneiden. Zwiebel fein reiben und mit Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprika, Sumach, Salz und Pfeffer vermischen. Das Fleisch 2-3 Stunden bei Raumtemperatur marinieren, bis es die Gewürze vollständig aufgenommen hat. Nicht länger marinieren, da das Fleisch sonst zäh wird.

  2. Auberginen rösten

    Auberginen mit einer Gabel rundherum einstechen und über offener Gasflamme bei hoher Hitze 15-20 Minuten rösten, dabei alle 3-4 Minuten drehen. Die Haut muss vollständig verkohlt und das Innere weich sein. Alternativ im Backofen bei 220°C rösten. Nicht zu früh wenden, sonst wird das Innere nicht gleichmäßig weich.

  3. Auberginen vorbereiten

    Die heißen Auberginen in eine Schüssel geben und 10 Minuten abkühlen lassen. Die verkohlte Haut vollständig abziehen und das Fruchtfleisch in einem Sieb 15 Minuten abtropfen lassen, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Nicht das Abtropfen überspringen, sonst wird das Püree wässrig.

  4. Püree zubereiten

    Das Auberginenfruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken, bis keine großen Stücke mehr vorhanden sind. 2 Knoblauchzehen pressen und mit dem Joghurt, Salz und der zerdrückten Aubergine vermischen. Bei mittlerer Hitze in einer Pfanne 3-4 Minuten erwärmen, bis es cremig wird. Nicht kochen lassen, da der Joghurt sonst gerinnt.

  5. Fleisch grillen

    Das marinierte Fleisch auf Metallspieße stecken. Eine Grillpfanne oder den Grill auf hohe Hitze vorheizen. Die Spieße 2-3 Minuten pro Seite grillen, insgesamt 8-10 Minuten, bis sie außen goldbraun und innen noch leicht rosa sind. Nicht zu lange grillen, da Lamm schnell trocken wird.

  6. Servieren

    Das warme Auberginenpüree auf vorgewärmte Teller verteilen. Die gegrillten Fleischspieße darauf anrichten und mit Butter beträufeln. Mit gehackter Petersilie und einer Prise Sumach garnieren. Sofort servieren, solange alles heiß ist. Nicht zu lange stehen lassen, da das Püree sonst kalt wird.

Tipps

🔪

Kochtipps

Die Auberginen über offener Flamme zu rösten verleiht dem intensivsten Rauchgeschmack. Falls kein Gasherd vorhanden ist, den Backofen auf höchste Stufe stellen und die Auberginen direkt auf den Rost legen.

🍽

Servieren & Aufbewahren

SERVIEREN & AUFBEWAHRUNG: Traditionell wird dazu warmes Fladenbrot und eingelegte Zwiebeln gereicht. Reste können 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden - das Püree separat erwärmen und das Fleisch kurz in der Pfanne aufwärmen.

Kommentare (0)

Kommentar schreiben