Sultani Kebab - Königlicher türkischer Grillspieß

Sultani Kebab - Königlicher türkischer Grillspieß

Sultani Kebab - Königlicher türkischer Grillspieß

Sultani Kebap

Sultani Kebab vereint zartes Lammfleisch und würziges Hackfleisch in einem königlichen Grillgenuss. Die perfekt gewürzten Fleischspieße entwickeln eine rauchige Kruste, während das Innere saftig bleibt. Dieses edle Gericht aus der osmanischen Palastküche macht jeden Grillabend zu einem besonderen Erlebnis.

Vorbereitung 30 Min
Kochen 15 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Sultani Kebab gilt als der König unter den türkischen Kebabs und stammt ursprünglich aus der osmanischen Palastküche. Der Name 'Sultani' bedeutet königlich und spiegelt die edle Kombination verschiedener Fleischsorten wider, die einst nur den Herrschern vorbehalten war. Heute ist dieser Kebab ein Highlight der türkischen Grillkultur und wird besonders gerne zu festlichen Anlässen serviert. Das Besondere am Sultani Kebab liegt in der harmonischen Verbindung von mariniertem Lammfleisch und gewürztem Hackfleisch am selben Spieß. Das Lammfleisch wird durch die Joghurt-Marinade butterweich und entwickelt beim Grillen eine herrlich rauchige Note. Das Hackfleisch hingegen sorgt für intensive Gewürznoten und eine saftige Textur. Beim Grillen verschmelzen die Aromen beider Fleischsorten und ergeben einen unvergleichlich reichen Geschmack. Der fertige Kebab duftet verführerisch nach Kreuzkümmel, Paprika und geröstetem Fleisch. Traditionell wird Sultani Kebab mit warmem Fladenbrot, gegrillten Tomaten und Zwiebeln sowie einem frischen Salat serviert. Ein Klecks Joghurt-Sauce rundet das königliche Mahl perfekt ab.

Zutaten

Zubereitung

  1. Lammfleisch vorbereiten

    Das Lammfleisch in 3cm große Würfel schneiden und alle Sehnen entfernen. Eine Zwiebel fein reiben und mit 2 Knoblauchzehen pressen. Lammfleisch mit Joghurt, geriebener Zwiebel, Knoblauch und 1 TL Salz in einer Schüssel vermischen. 2-3 Stunden bei niedriger Temperatur im Kühlschrank marinieren lassen. Das Fleisch sollte vollständig mit der Marinade bedeckt sein. Nicht länger als 6 Stunden marinieren, da die Säure das Fleisch zu weich macht.

  2. Hackfleisch würzen

    Das Hackfleisch in eine große Schüssel geben und die zweite Zwiebel sehr fein hacken. Restliche Knoblauchzehen pressen und mit Paprika, Kreuzkümmel, Sumach, Salz, Pfeffer und Petersilie vermischen. Die Gewürzmischung zum Hackfleisch geben und mit den Händen 3-4 Minuten bei mittlerer Intensität kneten. Die Masse sollte geschmeidig und gut durchmischt sein. Nicht zu stark kneten, da das Fleisch sonst zäh wird.

  3. Spieße formen

    Das marinierte Lammfleisch aus dem Joghurt nehmen und abtropfen lassen. Abwechselnd Lammfleischwürfel und walnussgroße Portionen des gewürzten Hackfleischs auf Metallspieße stecken. Jeder Spieß sollte 3-4 Lammstücke und 3-4 Hackfleischbällchen haben. Die Spieße fest andrücken, damit nichts verrutscht. Nicht zu dicht packen, da das Fleisch beim Grillen aufgeht.

  4. Grill vorbereiten

    Den Grill auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen und den Rost mit Olivenöl einpinseln. Die Kohlen sollten gleichmäßig glühen ohne offene Flammen. Bei einem Gasgrill die mittleren Brenner auf medium-high stellen. 5-8 Minuten vorheizen lassen, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Nicht bei zu niedriger Hitze grillen, da das Fleisch dann austrocknet.

  5. Tomaten grillen

    Die Tomaten halbieren und mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl würzen. Mit der Schnittfläche nach unten bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten grillen. Die Tomaten sollten leichte Grillstreifen bekommen aber nicht zerfallen. Einmal wenden und weitere 2-3 Minuten grillen bis sie weich sind. Nicht zu lange grillen, da sie sonst matschig werden.

  6. Kebabs grillen

    Die Spieße bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum 12-15 Minuten grillen und alle 3-4 Minuten wenden. Das Fleisch sollte eine goldbraune Kruste entwickeln und innen noch leicht rosa sein. Die Kerntemperatur sollte 60-65°C erreichen. Mit einem scharfen Messer einmal einschneiden um den Gargrad zu prüfen. Nicht zu oft wenden oder zu lange grillen, da das Fleisch sonst trocken wird.

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