Türkische Hackbällchen in Tomatensoße

Türkische Hackbällchen in Tomatensoße

Türkische Hackbällchen in Tomatensoße

Domatesli Et Köfte

Saftige Hackbällchen aus Rind schwimmen in einer aromatischen Tomatensoße mit Zwiebeln und Gewürzen. Die köstlichen Fleischbällchen sind außen goldbraun und innen zart, während die Soße süß-säuerlich und reichhaltig schmeckt. Ein perfektes Familienessen, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert.

Vorbereitung 25 Min
Kochen 40 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Domatesli Et Köfte gehört zu den beliebtesten Hausmannskost-Gerichten der türkischen Küche und wird in jeder Familie etwas anders zubereitet. Diese herzhafte Kombination aus gewürzten Hackbällchen und samtiger Tomatensoße vereint die besten Aromen der anatolischen Küche. Die Hackbällchen werden traditionell aus einer Mischung von Rinderhack, Zwiebeln und orientalischen Gewürzen geformt und zunächst goldbraun angebraten. Dadurch entwickeln sie eine knusprige Außenschicht, die den saftigen Kern schützt. Die Tomatensoße wird separat zubereitet und mit frischen Tomaten, Zwiebeln und einer Prise Zucker zu einer ausgewogenen süß-säuerlichen Basis gekocht. Beim Servieren verströmt das Gericht einen unwiderstehlichen Duft nach gerösteten Gewürzen und frischen Tomaten. Die Köfte sind außen fest, aber innen butterweich und voller Geschmack. Die Soße umhüllt sie samtartig und sorgt für die perfekte Balance zwischen Fleisch und Gemüse. Dieses vielseitige Gericht eignet sich hervorragend als Mittag- oder Abendessen und wird traditionell mit Reis, Bulgur oder frischem Brot serviert. Es ist ein echter Publikumsliebling, der auch bei größeren Familienfeiern immer gut ankommt.
Türkische Hackbällchen in Tomatensoße

Zutaten

Zubereitung

  1. Hackfleischmischung vorbereiten

    Die Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken. Das Rinderhackfleisch mit der gehackten Zwiebel, Knoblauch, Semmelbröseln, Ei, Salz, Pfeffer und Paprikapulver in einer Schüssel vermischen. Die Mischung 5-8 Minuten kräftig kneten bis sie homogen und etwas klebrig wird. Nicht zu lange kneten, da das Fleisch sonst zäh wird.

  2. Hackbällchen formen

    Mit feuchten Händen aus der Hackfleischmischung etwa 20 gleichmäßige Bällchen formen, jeder etwa so groß wie ein Tischtennisball. Die Köfte auf einen Teller legen und 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Nicht zu fest pressen, damit sie saftig bleiben.

  3. Tomaten vorbereiten

    Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, 2-3 Minuten ziehen lassen und dann häuten. Die Tomaten grob würfeln und zur Seite stellen. Das Tomatenmark bereithalten. Nicht zu klein schneiden, da die Tomaten noch weiter kochen.

  4. Köfte anbraten

    2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten erhitzen. Die Hackbällchen portionsweise 6-8 Minuten rundherum goldbraun anbraten bis sie eine schöne Kruste haben. Nicht zu viele auf einmal braten, damit sie nicht dampfen.

  5. Tomatensoße kochen

    In derselben Pfanne das restliche Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen und das Tomatenmark 1-2 Minuten anrösten bis es duftet. Die gewürfelten Tomaten hinzufügen und 8-10 Minuten kochen bis sie zerfallen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Nicht zu stark kochen, damit die Tomaten nicht bitter werden.

  6. Köfte schmoren lassen

    Die angebratenen Hackbällchen vorsichtig in die Tomatensoße geben und 200ml Wasser hinzufügen. Bei niedriger Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen bis die Köfte gar sind und die Soße eingedickt ist. Gelegentlich vorsichtig schwenken, aber nicht umrühren, damit die Bällchen nicht zerfallen.

  7. Servieren und garnieren

    Die gehackte Petersilie über das fertige Gericht streuen und sofort servieren. Die Köfte sollten saftig und die Soße dickflüssig sein. Nicht zu lange warmhalten, da die Hackbällchen sonst trocken werden.

Tipps

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Kochtipps

Die Hackfleischmischung vor dem Formen 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen - so halten die Bällchen beim Braten besser zusammen und werden gleichmäßiger gar.

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Servieren & Aufbewahren

Traditionell mit Reis oder Bulgur pilav servieren, dazu passt frisches Fladenbrot und Joghurt. Reste halten sich 3 Tage im Kühlschrank und schmecken aufgewärmt oft noch besser.

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