Türkische Pilaki Bohnen in Olivenöl

Türkische Pilaki Bohnen in Olivenöl

Türkische Pilaki Bohnen in Olivenöl

Barbunya Pilaki

Diese türkischen Pilaki Bohnen schmecken herrlich würzig mit einer reichen Tomatensauce und aromatischem Olivenöl. Die zarten Kidneybohnen schwimmen in einer leuchtend roten Sauce mit Zwiebeln, Karotten und frischen Kräutern. Ein perfektes Meze oder Hauptgericht, das sowohl warm als auch kalt genossen werden kann.

Vorbereitung 20 Min
Kochen 1 Std 30 Min
Portionen 6
Schwierigkeit Mittel
Barbunya Pilaki ist ein klassisches türkisches Gericht aus der osmanischen Palastküche, bei dem Kidneybohnen langsam in einer reichhaltigen Olivenöl-Tomatensauce geschmort werden. Dieser traditionelle Eintopf verkörpert die mediterrane Seite der türkischen Küche mit seinem großzügigen Einsatz von bestem Olivenöl und frischen Gemüsen. Das Geheimnis eines perfekten Pilaki liegt in der geduldigen Zubereitung und der Qualität der Zutaten. Die Bohnen werden zuerst eingeweicht und vorgekocht, dann mit einer aromatischen Sofrito aus Zwiebeln, Karotten und Knoblauch vermischt. Die Tomatensauce umhüllt jede Bohne mit intensivem Geschmack, während das Olivenöl für die charakteristische Samtigkeit sorgt. Serviert wird Barbunya Pilaki traditionell als Meze bei Raumtemperatur, begleitet von frischem Brot und anderen kleinen Gerichten. Das Gericht schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich vollständig zu entfalten. Die leuchtend rote Farbe und der verlockende Duft nach Tomaten und Kräutern machen dieses Gericht zu einem wahren Fest für die Sinne.
Türkische Pilaki Bohnen in Olivenöl

Zutaten

Zubereitung

  1. Bohnen einweichen

    Die getrockneten Kidneybohnen in eine große Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken. Über Nacht 8-12 Stunden einweichen lassen. Das Wasser sollte die Bohnen um 5cm überragen. Nach dem Einweichen abgießen und gut abspülen. Niemals das Einweichwasser zum Kochen verwenden.

  2. Bohnen vorkochen

    Die eingeweichten Bohnen in einem großen Topf mit frischem Wasser bedecken. Bei mittlerer Hitze 45-60 Minuten kochen, bis sie weich aber noch bissfest sind. Zwischendurch den entstehenden Schaum abschöpfen. Die Bohnen sollten sich leicht zerdrücken lassen, aber nicht zerfallen. Nicht zu lange kochen, sonst werden sie matschig.

  3. Gemüse vorbereiten

    Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Karotten schälen und in kleine 1cm große Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. Die Petersilie und den Dill waschen, trocken tupfen und grob hacken. Das Gemüse gleichmäßig schneiden für eine einheitliche Garzeit. Nicht zu grob hacken, sonst gart es ungleichmäßig.

  4. Sofrito zubereiten

    In einem großen Topf das Olivenöl bei mittlerer Hitze 2 Minuten erwärmen. Zwiebeln hinzufügen und 5-7 Minuten glasig dünsten, bis sie weich und durchscheinend sind. Karotten und Knoblauch dazugeben und weitere 3-4 Minuten mitbraten, bis alles duftet. Nicht bräunen lassen, sonst wird es bitter.

  5. Tomaten hinzufügen

    Tomatenmark in das Gemüse einrühren und 1 Minute bei mittlerer Hitze anbraten, bis es duftet. Die gehackten Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer hinzufügen. 10-12 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce eingedickt ist. Die Sauce sollte leicht sprudelnd köcheln. Nicht zu stark kochen, sonst spritzt sie.

  6. Bohnen einrühren

    Die vorgekochten Bohnen zur Tomatensauce geben und vorsichtig unterrühren. Bei niedriger Hitze 15-20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Bohnen die Aromen aufgenommen haben. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Die Bohnen sollten vollständig von Sauce umhüllt sein. Nicht zu heftig rühren, damit die Bohnen nicht zerbrechen.

  7. Kräuter unterheben

    Den Herd ausschalten und die gehackten Kräuter unter die heißen Bohnen heben. 5 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Gericht sollte vollmundig und aromatisch schmecken. Die Kräuter nicht zu früh hinzufügen, sonst verlieren sie ihre Frische.

Tipps

🍽

Servieren & Aufbewahren

Traditionell wird Pilaki bei Raumtemperatur als Meze mit frischem Brot serviert. Im Kühlschrank hält es sich 3-4 Tage und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser. Vor dem Servieren wieder auf Raumtemperatur bringen.

Kommentare (0)

Kommentar schreiben