Türkische Weiße Bohnen in Tomatensauce - Kuru Fasulye

Türkische Weiße Bohnen in Tomatensauce - Kuru Fasulye

Türkische Weiße Bohnen in Tomatensauce - Kuru Fasulye

Kuru Fasulye

Dieses herzhafte Gericht schmeckt würzig-tomatig mit zarten weißen Bohnen und einem Hauch von Paprika und Zwiebeln. Die dickflüssige, rötliche Sauce umhüllt die cremigen Bohnen perfekt. Ein echter Türkei-Klassiker, der satt macht und die ganze Familie glücklich stimmt.

Vorbereitung 20 Min
Kochen 1 Std 30 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Einfach
Kuru Fasulye ist eines der beliebtesten Hausmannsgerichte der Türkei und wird traditionell als Hauptgericht mit Reis und eingelegten Gurken serviert. In osmanischen Zeiten galt es als einfaches aber nahrhaftes Essen für die arbeitende Bevölkerung. Der erste Bissen offenbart die perfekte Balance zwischen der süßlich-säuerlichen Tomatensauce und den butterzarten Bohnen. Die Zwiebeln und der Paprika verleihen dem Gericht eine angenehme Süße, während die Gewürze für Tiefe sorgen. Die Sauce ist dickflüssig genug, um am Reis zu haften, aber nicht zu schwer. Der verlockende Duft von geschmorten Zwiebeln und Tomaten durchzieht beim Kochen die ganze Küche. Die Bohnen nehmen alle Aromen auf und werden cremig weich, ohne zu zerfallen. Jeder Löffel ist ein warmer, tröstlicher Genuss. Dieses Gericht eignet sich perfekt für gemütliche Familienessen, besonders in den kälteren Monaten. Es lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich zu entfalten.
Türkische Weiße Bohnen in Tomatensauce - Kuru Fasulye

Zutaten

Zubereitung

  1. Bohnen einweichen

    Die weißen Bohnen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen lassen. Am nächsten Tag abgießen und gründlich mit kaltem Wasser abspülen. Die Bohnen sollten sich deutlich vergrößert haben und prall aussehen. Verwenden Sie niemals das Einweichwasser zum Kochen.

  2. Bohnen vorkochen

    Die eingeweichten Bohnen in einen großen Topf geben und mit frischem Wasser bedecken. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und 45-60 Minuten köcheln lassen, bis sie weich aber noch bissfest sind. Das Wasser abgießen und beiseite stellen. Überkochte Bohnen zerfallen später in der Sauce.

  3. Gemüse vorbereiten

    Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden, den Knoblauch hacken und die Paprikaschote in kleine Streifen schneiden. Alle Zutaten sollten etwa gleich groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Zu große Stücke brauchen länger zum Weichwerden.

  4. Gemüse anbraten

    Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze 2 Minuten erhitzen. Zwiebeln hinzufügen und 5-6 Minuten glasig braten, bis sie weich und leicht goldgelb sind. Knoblauch und Paprikastreifen dazugeben und weitere 3-4 Minuten braten. Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird der Knoblauch bitter.

  5. Tomatenmark anrösten

    Das Tomatenmark hinzufügen und bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten unter ständigem Rühren anrösten, bis es dunkler wird und intensiv duftet. Dies entwickelt die Tiefe des Geschmacks. Brennt das Mark an, wird das ganze Gericht bitter.

  6. Tomaten und Gewürze

    Die Dosentomaten mit der Hand zerdrücken und zum Topf geben. Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Zucker einrühren. Bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und die Tomaten ihren rohen Geschmack verloren haben. Ständig umrühren, damit nichts ansetzt.

  7. Bohnen hinzufügen

    Die vorgekochten Bohnen und 500ml Wasser zur Tomatensauce geben. Vorsichtig umrühren, damit die Bohnen nicht zerbrechen. Bei niedriger Hitze zugedeckt 25-30 Minuten köcheln lassen, bis die Bohnen vollkommen weich sind und die Sauce cremig eingedickt ist. Zu starke Hitze lässt die Bohnen zerfallen.

  8. Abschmecken und ruhen

    Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Topf vom Herd nehmen. 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden können. Die Sauce sollte dickflüssig sein und die Bohnen gut umhüllen. Zu dünne Sauce noch 5 Minuten ungedeckt einkochen lassen.

Tipps

🔪

Kochtipps

Fügen Sie einen Teelöffel Natron zum Kochwasser der Bohnen hinzu - das macht sie schneller weich und cremiger. Spülen Sie die Bohnen danach gründlich ab, um den Natrongeschmack zu entfernen.

🍽

Servieren & Aufbewahren

Traditionell wird Kuru Fasulye mit Reis, eingelegten Gurken und frischen Zwiebeln serviert. Im Kühlschrank hält es sich 3-4 Tage und schmeckt aufgewärmt sogar noch besser. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen, falls es zu dick geworden ist.

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