Türkischer Kartoffelsalat mit Dill und Olivenöl

Türkischer Kartoffelsalat mit Dill und Olivenöl

Türkischer Kartoffelsalat mit Dill und Olivenöl

Patates Salatası

Dieser türkische Kartoffelsalat schmeckt frisch und herb mit viel Dill, Petersilie und hochwertigem Olivenöl. Die cremigen Kartoffeln werden mit knackigem Gemüse und einer zitronigen Vinaigrette kombiniert. Ein perfekter Begleiter zu Grillgerichten oder als leichte Sommerbeilage.

Vorbereitung 20 Min
Kochen 25 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Einfach
Patates Salatası ist ein beliebter türkischer Kartoffelsalat, der sich deutlich von deutschen Varianten unterscheidet. Statt Mayonnaise verwendet man hier eine leichte Vinaigrette aus bestem Olivenöl und frischem Zitronensaft. Der Salat ist reich an frischen Kräutern wie Dill und Petersilie, die ihm seinen charakteristischen mediterranen Geschmack verleihen. Der Geschmack ist erfrischend und herb, mit einer angenehmen Säure von der Zitrone und der würzigen Note des Olivenöls. Die Textur kombiniert weiche, mehlige Kartoffeln mit knackigen Zwiebeln, Gurken und Tomaten. Besonders der großzügige Einsatz von frischem Dill macht diesen Salat unverwechselbar türkisch. Traditionell wird Patates Salatası als Meze oder Beilage zu gegrilltem Fleisch und Fisch serviert. Er passt perfekt zu Kebab, gegrilltem Hähnchen oder als Teil einer türkischen Mezeplatte. Der Salat schmeckt am besten, wenn er mindestens 30 Minuten ziehen kann, damit sich alle Aromen gut verbinden. Besonders im Sommer ist dieser Kartoffelsalat eine willkommene Alternative zu schweren, mayonnaise-basierten Salaten. Er ist leicht verdaulich und durch das Olivenöl und die vielen Vitamine auch sehr gesund.

Zutaten

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen

    Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem großen Topf mit kaltem Salzwasser bedecken. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und 20-25 Minuten kochen, bis sie weich sind und sich leicht mit einer Gabel einstechen lassen. Nicht zu lange kochen, da sie sonst zerfallen.

  2. Kartoffeln abkühlen lassen

    Die gekochten Kartoffeln abgießen und unter kaltem Wasser abspülen. 15-20 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind und sich gut schälen lassen. Die Schale vorsichtig entfernen, ohne die Kartoffeln zu zerdrücken.

  3. Kartoffeln würfeln

    Die geschälten Kartoffeln in gleichmäßige 2cm große Würfel schneiden. Dabei vorsichtig arbeiten, damit die Kartoffelstücke nicht zerbrechen. Die Würfel sollten kompakt und appetitlich aussehen. Nicht zu kleine Stücke schneiden, da sie sonst matschig werden.

  4. Gemüse vorbereiten

    Die rote Zwiebel schälen und in dünne Halbmonde schneiden. Die Gurke waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten entkernen und ebenfalls würfeln. Das Gemüse sollte knackig und frisch aussehen. Nicht zu früh schneiden, damit es nicht an Feuchtigkeit verliert.

  5. Kräuter hacken

    Den Dill und die Petersilie gründlich waschen und trocken tupfen. Die Kräuter fein hacken, bis sie gleichmäßig zerkleinert sind. Sie sollten noch grün und aromatisch duften. Nicht zu fein hacken, da sie sonst matschig werden und ihren Geschmack verlieren.

  6. Dressing zubereiten

    In einer kleinen Schüssel Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen. Mit einem Schneebesen oder einer Gabel 1-2 Minuten kräftig verrühren, bis eine homogene Emulsion entsteht. Das Dressing sollte gleichmäßig vermischt und leicht dicklich sein.

  7. Salat zusammenfügen

    Die Kartoffelwürfel in eine große Schüssel geben und vorsichtig mit dem Dressing vermischen. Zwiebel, Gurke, Tomaten und Kräuter hinzufügen. Alles behutsam unterheben, ohne die Kartoffeln zu zerdrücken. Der Salat sollte gleichmäßig benetzt sein.

  8. Salat ziehen lassen

    Den fertigen Kartoffelsalat abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Die Aromen sollten sich gut verbunden haben und der Salat durchgezogen schmecken. Nicht länger als 4 Stunden stehen lassen, da die Kräuter sonst welken.

Tipps

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Kochtipps

Verwenden Sie festkochende Kartoffeln wie Linda oder Sieglinde, da sie ihre Form besser behalten und nicht so leicht zerfallen. Die Kartoffeln sollten noch leicht warm sein, wenn Sie das Dressing hinzufügen, da sie die Aromen dann besser aufnehmen.

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Alternativen

Statt frischem Dill können Sie auch getrockneten Dill verwenden, allerdings nur die Hälfte der Menge. Anstelle von roter Zwiebel funktioniert auch eine normale Zwiebel, die Sie vorher 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, um die Schärfe zu mildern.

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Servieren & Aufbewahren

Servieren Sie den Salat als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Döner oder als Teil einer Mezeplatte mit Oliven und Weißbrot. Reste halten sich 2-3 Tage im Kühlschrank, sollten aber vor dem Servieren nochmals mit Olivenöl und Zitronensaft aufgefrischt werden.

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