Türkische Saure Suppe - Ekşili Çorba

Türkische Saure Suppe - Ekşili Çorba

Türkische Saure Suppe - Ekşili Çorba

Ekşili Çorba

Diese traditionelle türkische Suppe schmeckt herrlich säuerlich durch Zitronensaft und Essig, mit zarten Fleischbällchen und Reis. Die goldgelbe Brühe hat eine cremige Konsistenz durch das eingequirlte Ei. Ein wärmender Klassiker, der besonders an kalten Tagen Körper und Seele stärkt.

Vorbereitung 20 Min
Kochen 30 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Ekşili Çorba ist eine der beliebtesten türkischen Hausmannskost-Suppen, die vor allem in den kälteren Monaten auf keinem Familientisch fehlt. Der Name bedeutet wörtlich 'saure Suppe' und beschreibt perfekt den charakteristischen Geschmack dieser wohltuenden Brühe. Das Geheimnis liegt in der ausgewogenen Säure aus frischem Zitronensaft und einem Spritzer Essig, die der herzhaften Fleischbrühe eine erfrischende Note verleiht. Die kleinen, zarten Hackfleischbällchen schwimmen zusammen mit Reis in der goldenen Brühe, während das am Ende eingerührte Ei für eine samtige Textur sorgt. Frische Petersilie und ein Hauch Paprikapulver runden das Geschmackserlebnis ab. Beim ersten Löffel spürt man sofort die wärmende Wirkung, gefolgt von der angenehmen Säure, die den Gaumen belebt. Die Suppe ist sättigend ohne schwer zu sein und eignet sich perfekt als Hauptmahlzeit oder als Vorspeise bei größeren Menüs. Traditionell wird sie heiß serviert mit frischem Brot zum Dippen.
Türkische Saure Suppe - Ekşili Çorba

Zutaten

Zubereitung

  1. Zwiebel vorbereiten

    Zwiebel schälen und in feine 3mm Würfel schneiden. Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze für 1 Minute erhitzen. Zwiebelwürfel hinzufügen und 5-6 Minuten glasig dünsten, bis sie weich und durchscheinend sind. Nicht bräunen lassen, da dies einen bitteren Geschmack verursacht.

  2. Fleischbällchen formen

    Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten. Mit feuchten Händen haselnussgroße Bällchen formen, etwa 15-20 Stück. Die Bällchen zu den Zwiebeln geben und bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten von allen Seiten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Nicht zu stark erhitzen, damit sie nicht zerfallen.

  3. Brühe und Reis

    Rinderbrühe angießen und zum Kochen bringen. Reis waschen und hinzufügen. Bei niedriger Hitze 15-18 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich und die Fleischbällchen durchgegart sind. Gelegentlich umrühren, damit der Reis nicht am Boden anklebt.

  4. Säure hinzufügen

    Zitronensaft und Essig in die Suppe einrühren. Bei niedriger Hitze weitere 2-3 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden. Die Suppe sollte eine angenehm säuerliche Note haben, aber nicht zu sauer werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  5. Ei einschlagen

    Das Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen. Den Topf vom Herd nehmen und das Ei unter ständigem Rühren langsam in die Suppe einträufeln. Dabei kräftig rühren, damit das Ei nicht gerinnt. Die Suppe sollte eine samtige Konsistenz bekommen.

  6. Fertigstellen und servieren

    Petersilie fein hacken und unter die Suppe rühren. Mit Paprikapulver bestäuben. Die Suppe 1-2 Minuten bei sehr niedriger Hitze ziehen lassen, damit alle Aromen durchziehen. Sofort heiß servieren und nicht mehr kochen lassen, da das Ei sonst gerinnen könnte.

Tipps

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Kochtipps

Das Ei immer bei ausgeschalteter Herdplatte einrühren und dabei kräftig mit einem Schneebesen schlagen - so wird die Suppe schön cremig ohne zu gerinnen.

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Alternativen

Statt Rinderhackfleisch kann auch Lammhack verwendet werden, was der Suppe einen intensiveren Geschmack verleiht. Vegetarier können die Fleischbällchen durch kleine Grießklößchen ersetzen.

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Servieren & Aufbewahren

SERVIEREN & AUFBEWAHRUNG: Traditionell mit türkischem Fladenbrot und eingelegten Gurken servieren. Reste maximal 2 Tage im Kühlschrank lagern und beim Aufwärmen nicht kochen lassen, nur erwärmen.

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