Türkische Zwiebelsuppe - Soğan Çorbası

Türkische Zwiebelsuppe - Soğan Çorbası

Türkische Zwiebelsuppe - Soğan Çorbası

Soğan Çorbası

Diese herzhafte türkische Zwiebelsuppe schmeckt mild süßlich durch langsam karamellisierte Zwiebeln mit einem Hauch von Zimt und Paprika. Die cremige, goldgelbe Suppe wird mit geröstetem Brot und frischen Kräutern serviert. Ein perfektes Wintergericht, das wärmt und sättigt, ohne zu schwer zu sein.

Vorbereitung 20 Min
Kochen 40 Min
Portionen 4
Schwierigkeit Mittel
Soğan Çorbası ist eine traditionelle türkische Zwiebelsuppe, die besonders in den kälteren Monaten geschätzt wird. Im Gegensatz zur französischen Zwiebelsuppe ist die türkische Version milder und cremiger, oft mit Mehl angedickt und mit orientalischen Gewürzen verfeinert. Die Suppe stammt aus der osmanischen Palastküche und wurde ursprünglich als Heilmittel bei Erkältungen serviert. Der Schlüssel liegt im langsamen Karamellisieren der Zwiebeln bis sie goldbraun und süß werden. Dabei entwickelt sich ein herrliches Aroma, das durch Butter und Gewürze noch verstärkt wird. Die cremige Konsistenz entsteht durch eine einfache Mehlschwitze, die der Suppe Körper verleiht. Der feine Geschmack nach süßen Zwiebeln harmoniert perfekt mit einem Hauch von Paprika und schwarzem Pfeffer. Die Suppe wird traditionell heiß serviert, oft mit geröstetem Weißbrot oder Simit als Beilage. Sie eignet sich hervorragend als Vorspeise für ein türkisches Menü oder als leichtes Abendessen an kalten Tagen.
Türkische Zwiebelsuppe - Soğan Çorbası

Zutaten

Zubereitung

  1. Zwiebeln vorbereiten

    Zwiebeln schälen und in feine Halbmonde von etwa 3mm Dicke schneiden. 60g Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten schmelzen lassen. Die Zwiebeln hinzufügen und 15-20 Minuten unter gelegentlichem Rühren karamellisieren, bis sie goldbraun und weich sind. Nicht zu hoch erhitzen, sonst werden sie bitter.

  2. Mehlschwitze machen

    Das Mehl zu den Zwiebeln geben und bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten unter ständigem Rühren anrösten. Die Mischung sollte leicht nussig duften und eine hellbraune Farbe annehmen. Nicht anbrennen lassen, sonst wird die Suppe bitter.

  3. Brühe einrühren

    Die warme Rinderbrühe nach und nach unter ständigem Rühren zu den Zwiebeln geben. Bei mittlerer Hitze 10-12 Minuten köcheln lassen, bis die Suppe leicht andickt und keine Mehlklumpen mehr vorhanden sind. Die Konsistenz sollte sämig werden.

  4. Gewürze hinzufügen

    Paprikapulver, schwarzen Pfeffer und Salz einrühren. Bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden. Die Suppe sollte nun eine schöne rötliche Farbe haben und aromatisch duften. Nicht zu stark würzen, da die Zwiebeln bereits süß sind.

  5. Milch-Ei-Liaison

    In einer kleinen Schüssel die Milch mit den Eigelben verquirlen. 2-3 Esslöffel der heißen Suppe zur Milch-Ei-Mischung geben und gut verrühren. Diese Mischung zurück in die Suppe geben und bei sehr niedriger Hitze 2-3 Minuten erwärmen. Nicht kochen lassen, sonst gerinnt das Ei.

  6. Servieren und garnieren

    Die Petersilie fein hacken. Die Suppe in vorgewärmte Schüsseln füllen und mit frischer Petersilie garnieren. Sofort heiß servieren, da die Suppe schnell abkühlt. Mit geröstetem Brot oder Simit reichen. Die Suppe sollte cremig und dampfend heiß sein.

Tipps

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Kochtipps

Rühren Sie die Suppe beim Andicken ständig mit einem Schneebesen, um Klumpenbildung zu vermeiden. Falls doch Klumpen entstehen, die Suppe durch ein feines Sieb passieren.

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Alternativen

Statt Rinderbrühe können Sie Gemüsebrühe für eine vegetarische Version verwenden. Der Geschmack wird milder, aber immer noch aromatisch durch die karamellisierten Zwiebeln.

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Servieren & Aufbewahren

Servieren Sie die Suppe traditionell mit geröstetem Weißbrot und einem Spritzer Zitrone. Reste halten sich 2 Tage im Kühlschrank - beim Aufwärmen etwas Milch hinzufügen, falls die Suppe zu dick wird.

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